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NACHHALTIGKEIT IM LEBENSMITTELEINZELHANDEL

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Einzelhandel 

Die Kühlanlagen von Supermärkten haben in dieser Hinsicht ein doppeltes Verbesserungspotenzial, da sie sowohl direkte als auch indirekte Treibhausgasemissionen verursachen. Die direkten Emissionen entstehen aus den Kältemitteln selber, die traditionell sogenannte F-Gase wie HFKW enthalten. Die indirekten Emissionen ergeben aus dem Energieverbrauch der Kühlanlage.

 

Europaweite Verordnungen haben die Verwendung von HFKW-haltigen Kältemitteln bereits stark eingeschränkt und dazu geführt, dass die Industrie nach Alternativen wie natürlichen Kältemitteln suchen muss. Beim indirekten Treibhausgasausstoss besteht jedoch noch ein gewaltiges Verbesserungspotenzial. Etwa  die Hälfte (40-60 %) des Stromverbrauchs entfällt in Supermärkten nämlich rein auf die Kältetechnik.

 

Unter allen innovativen Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Supermärkten (wie zum Beispiel Kältespeicher, die Nutzung der Aussenlufttemperatur im Winter oder die Wärmerückgewinnung der Kühlanlage) hat sich eine relativ simple Massnahmen als eine der effektivsten herausgestellt: die Verwendung von Glastüren oder Glasdeckeln für Lebensmittelregale und Kühltruhen. Sie alleine sind in der Lage, den Stromverbrauch von Pluskühlregalen um 30 % zu reduzieren. Eine anschliessende Optimierung der Sollwerte der Anlage kann die Einsparung noch um 15 % erhöhen.

 

Eine Investition in Glastüren leistet nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern lohnt sich in den meisten Fällen auch aus wirtschaftlicher Hinsicht. Bei einer Nachrüstung werden die Investitionskosten durch die eingesparten Energiekosten in relativ kurzer Zeit wieder kompensiert, bei einem Neubau fallen sie kaum ins Gewicht. Die Installation von Glastüren an Kühlregalen ist somit eine der besten Optionen, um die Nachhaltigkeit im Lebensmitteleinzelhandel zu verbessern.